Auf den Tagungen und Fortbildungen erlebe ich immer wieder dieses Stimmengewirr - besonders beim Essen und in den Pausen. Das ist für mich so schwer zu ertragen, besonders dann, wenn ich gerade durch eines der tiefer gehenden Programme eine Rückverbindung, einen berührenden Kontakt mit mir Selbst erleben durfte. Erfahrungen, die in Worten nicht zu beschreiben sind, aber die durch Worte wieder schmerzhaft verschüttet werden können. Und schon bin ich wieder in der Trennung, wenn ich einem überflüssigen Small-Talk ausgesetzt bin.

Oft ist es ja so, dass Viele ein tief berührendes Erleben nicht ertragen können. Beim Essen lässt sich das pausenlose Gequassle oder das brüllende Gelächter oft nicht vermeiden. In den Pausen gehe ich dann aber in den Park unter die Bäume.

Dort fiel mir auf der letzten Fortbildung folgendes Zitat ein, das ich gerne mit denen von Euch teilen möchte, die tiefe berührende Erlebnisse nach innen auch erlebt haben und genauso das schmerzhafte "Herausgerissen-Werden" von uneinfühlsamen Mitteilnehmern kennen:

Ein weiser alter Vogel saß in einer Eiche …
Je mehr er hörte, desto weniger redete er …
Je weniger er redete,
desto mehr hörte er …
(Autor unbekannt)

- Ich möchte anonym bleiben! Bitte um Verständnis.




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